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WOLFGANG AMADEUS MOZART - SEIN LEBEN

1767

komponiert Mozart im Auftrag des Salzburger Fürsterzbischof Sigismund Christoph Graf von Schrattenbach den 1. Teil des geistlichen Singspiels "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots" (KV 35), das in der Salzburger Residenz uraufgeführt wird. Kurz darauf entstehen das Schuldrama "Apollo et Hyacinthus" (KV 38), uraufgeführt in der Großen Aula der Universität Salzburg, seine Missa brevis d-Moll (KV 65) für die Universitätskirche sowie die C-Dur-Messe (KV 66), die sogenannte "Dominicus-Messe", für die Primiz seines Jugendfreundes und nachmaligen Abtes von St. Peter, Kajetan Rupert Hagenauer. Im selben Jahr schreibt er die ersten vier Klavierkonzerte.

1767-1768

1767 reist die Familie Mozart zum zweiten Mal nach Wien, von wo sie aber wegen einer dort herrschenden Pockenepidemie über Brünn nach Olmütz flüchten. Dort erkrankt zuerst Wolfang schwer, dann auch seine Schwester Nannerl und müssen daher längere Zeit bleiben. 1768 wieder in Wien stellt Mozart das Singspiel "Bastien und Bastienne" (KV 50/46b) fertig und komponiert auf Anregung von Kaiser Joseph II. die Opera buffa "La Finta semplice" (KV 51/46a), die jedoch wegen einer Intrige gegen Mozart in Wien nicht gespielt wird.

1756-1761 1762-1766   1769-1771 1791
Kaiser Josef II. (1765-1790)
(KHM)